Naturkatastrophe in Japan lenkt in europäische Atomenergie ein

Die verherrenden Erdbeben im März 2011 mit folgendem Tsunami, welche schwer die örtlichen Atomkernkraftwerke beschädigten und bis dato 3 Explosionen mit evtl. folgenden Kernschmelzen prophoziert, heizt die örtliche politische Diskussion über Atomenergie ja oder nein – erneut an.

Wurde erst vor wenigen Monaten eine Laufzeitverlängerung durch den Bundestag/rat gedrükt, steht die Atomenergie erneut auf dem Prüfstand. Und gerade in Hinblick auf die kommenden Wahlen erscheint die sichtbare Kehrtwende doch überraschen. Umfragen bestätigen Tiefstwerte der Befürworter für Atomenergie. Doch was hat sich eigentlich innerhalb des eigenen Landes verändert? Bis auf die Sichtweise und das Bewusstwerden – eigentlich nichts. Doch auf einmal ist die Masse der Bevölkerung, wie magisch, angeregt nachzudenken. In den Medien hören wir Kommentare von Anwohnern die seid 20 Jahr vor Atomkraftwerken wohnen mit den Kommentaren “naja wir haben uns bisher keine Gedanken darüber gemacht” und lassen den kritischen Zuhören den Atem stocken. (seid 20 Jahren lebend vor einer Atomenergieanlage und nicht drüber nachgedacht? Es bringt einen die Frage auf ob die doch groß wirkenden Anlagen schlichtweg übersehen wurden?)

Ja Atomenergie steht auf dem Prüfstand, und mit Verlaub überfällig. Der Mensch experimentiert mit einem nicht kalkulierbaren Risiko und erst schwere Katastrophen im fernen Osten, die täglich auch das jetzige Leben hier massiv beeinflussen könnten, geben Anlass zum nachdenken. Die Frage was erst passieren muss um sich bewußt zu werden, lädt zum nachdenken ein.

Ein Zeugnis unserer Zeit das kritisch hinterfragt werden muss und das Ergebnis aller unserer NICHT-Handlung ist. Ja Mensch das ist Dein Werk. Erkenne das Risiko, welches dazu gehört wenn Du den Stecker in die Steckdose steckst.

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